Die Qual der Wahl: Keller oder Fundamentplatte?

Keller oder Fundamentplatte

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Was Sind die Vorteile, wo liegen die Nachteile …wann entscheide ich mich für was? Worauf muss ich achten?

Die meisten Bauherren hätten sicherlich gern einen Keller. Wenn Sie trotzdem keinen bauen, hat das zumeist nur einen Grund: Kostenersparnis. Doch gerade bei der Wahl des Unterbaues sollte das Kosten-Nutzen-Verhältnis genau abgewogen werden.

Bei einer Lebensdauer von hundert Jahren und mehr nimmt der richtige Unterbau eine wichtige Rolle ein. Es ist nachvollziehbar, dass das Geld beim Bauen im Vordergrund steht, schließlich ist das zur Verfügung stehende Budget nicht beliebig vermehrbar. Aber am Keller zu sparen ist sicher nicht in jedem Fall die beste Lösung, daher müssen Bauherren diese, nicht revidierbare Entscheidung, doppelt gut überlegen. Es ist nämlich mehr als eine Diskussion Kosten kontra Fläche.

Beschaffenheit des Grundstückes als Entscheidungshilfe

Manchmal hilft ein genauer Blick auf die Beschaffenheit und Gegebenheiten des eigenen Grundstückes einem schon bei der Entscheidungsfindung!

Grundwasserstand, Oberflächenwasser, Bodenbeschaffenheit oder Hanglage, auch die Möglichkeiten der Zufahrt und die Lage des geplanten Hauses auf dem Grundstück sollten berücksichtigt werden.

Vor allem bei Hanglagen können die Gegebenheiten als Vorteile für einen Kellerbau genützt werden.

Ob Garage, Hobbyraum, Gästezimmer, oder Büro, durch Hanglagen lassen sich zusätzliche Wohnräume schaffen.

Stellen Sie sich die Frage was Sie wo aufbewahren wollen und wo das am einfachsten geht:

Getränkekisten, Fahrräder, Rasenmäher, Gartenwerkzeug, Gartenmöbel, Autoreifen, Werkzeuge, aber auch Pflanzen überwintern oder wo soll die Wäsche im Winter trocknen?

Kosten richtig Kalkulieren

Auf den ersten Blick ein klarer Fall: Die Fundamentplatte ist die günstige Alternative-stimmt das?

Zwischen Keller und Fundamentplatte besteht oft eine große Kostendifferenz.

Aber bei einem Verzicht auf ein ausgebautes Untergeschoß kann auch alternativer Stauraum hohe Kosten verursachen. Wohnraumreservern im Erdgeschoss oder Dachgeschoss müssen eingeplant werden. Ebenerdige Anbauten als Technikraum, Stauraum oder Autoabstellplätze erweisen sich nur dann als preislich attraktivere Variante, wenn das Bauland günstig ist und der Kellerbau kompliziert wäre.

  • Bei einem reinen Baukostenvergleich der beiden Varianten können nachstehende Punkte eventuell auch noch Einfluss auf Ihre Entscheidung nehmen.
  • Vergessen Sie nicht auf Folgekosten für Putz, Maler, Estrich, Bodenaufbau, Elektroinstallation im Keller
  • bei kleinen Grundstücken den Flächengewinn im Garten, wenn die Lagerflächen im Keller sind
  • geringerer Bedarf an Wohnfläche im Haus wenn Technikraum, benötigter Platz für Waschmaschine, Gefrierschrank oder allgemeiner Stauraum im Keller ist
  • Flächenreserve im Keller für späterer Lebensphasen oder Aktivitäten ZB: Wellness, Sauna, ein schalldichter Proberaum oder einfach nur ein Partyraum!

Wer sparen und dennoch ein zwei Kellerräume nützen möchte kann sich alternativ auch für eine Teilunterkellerung entscheiden.

Wie auch immer Ihre Entscheidung ausfällt –nachträglich kann man den Verzicht auf einen Keller nicht mehr rückgängig machen!

Baustellenfotos

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